Im Herbst war ich beruflich in Berlin unterwegs und entschied mich mit einer Freundin auf die Siegessäule zu klettern. Die Siegessäule befindet sich mitten im Tiergarten, mit direktem Blick auf das Brandenburger Tor, das Regierungsviertel inklusive Bundestag und den Fernsehturm am Alexanderplatz. Aus einer Höhe von über 50 Metern blickt man somit auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins. Der Eintritt kostet nur ein paar Euro.

Der Weg nach oben führt über eine Wendeltreppe, die immer schmaler wird, je höher man die 285 Stufen heraufklettert. Doch wie ihr auf dem Foto sehen könnt, ist es das wert – die Aussicht ist großartig. Eng wird es auf der kleinen Aussichtsplattform jedoch, denn die Siegessäule ist eine beliebte Anlaufstelle für Touristen. Oben auf der Spitze fühlt es sich an, wie in einem kleinen Käfig. Es ist schwer dort ein Stativ auszupacken.

Es fahren zwar Busse, doch die Siegessäule ist vom Hauptbahnhof gut zu Fuß zu erreichen. Auf dem Weg dorthin kommt ihr am Kanzleramt vorbei, am Bundestag und ihr könnt auch durchs Brandenburger Tor schreiten. Ihr blickt dann direkt auf den großen Turm mit der goldenen Spitze.

Kleiner Foto-Tipp: Wenn der Himmel mal zu langweilig ausschaut, hilft es mit Lightroom einen kleinen bläulichen Farbverlauf einzuarbeiten. Ist natürlich nichts für Foto-Naturalisten, macht das Bild aber spannender und etwas schöner. Auf Google+ erhielt das Foto ausgesprochen viel und vor allem positive Aufmerksamkeit. Wenn das Bild mehr einen künstlerischen als journalistischen Charakter haben soll, ist das durchaus erlaubt 😉

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