Ich war schon in einigen Ländern Asiens, doch Macau passt so gar nicht in die Klischees. Von Hong Kong aus kommt ihr mit der Fähre recht günstig nach Macau, eine ehemalige portugiesische Kolonie, die mittlerweile zu China gehört. Doch asiatisch sieht die Stadt nicht aus. Stattdessen gibt es katholische Kirchen, Fußwege, Kopfsteinpflaster und alte, mit warmen Farben bestrichene Häuser. Das Straßenbild erinnert mich sehr an Spanien oder Italien – in Portugal war ich noch nicht.

Die meisten chinesischen Touristen, sowohl aus Hong Kong, als auch vom Festland, scheinen sich hauptsächlich für die Casinos zu interessieren. In Macau wurden viele Hotels wie das MGM, Wynn, Hard Rock Hotel oder das Venetian aus Las Vegas nachgebaut. Die Ähnlichkeit mit den Originalen in Las Vegas ist verblüffend! Doch die Atmosphäre konnte leider nicht richtig kopiert werden. Wer nicht nüchtern Geld auf dem Rouletttisch verpuffen lassen möchte, sollte sich lieber die historische Altstadt anschauen. Die hat einiges zu bieten.

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Wie bereits erwähnt, war Macau einst eine Kolonie Portugals und es gibt noch zahlreiche Bauten in der Stadt, die an die Zeiten von damals erinnern. Dazu zählen katholische Kirchen und alte Festungen, die mit Kanonen bestückt mitten in der Stadt stehen. Eine dieser Kanonen sieht ihr auf dem Bild oben, die direkt auf eines der Hotels mit großem Kasino zielt.

Das Foto habe ich auf der Festung Monte Fort gemacht, die in der Nähe der Ruinen der St. Pauls Kathedrale steht. Kleiner Tipp: Auf der Festung gibt es ein Museum, zu dem Rolltreppen nach oben fahren. Ihr könnt den Berg und die Festung aber auch zu Fuß erklimmen, was im Sommer bei über 30 Grad im Schatten und brennender Sonne über dem Kopf jedoch nicht die trockenste Angelegenheit ist.

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